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Archiv für April 2011
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Medea am Schauspielhaus Zürich
Medea- La femme fatale
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Uns allen ist sie bekannt: Die Frau aus dem antiken Kolcherland, die aus Liebe zum Helden Jason, der aus Griechenland ans schwarze Meer geschickt worden war, um das goldene Vlies zu erlangen, alles für ihn aufgab und in Kauf nahm, als Ausländerin, mit ihm in Korinth zu leben....Sie, die Zauberin, die nach zehn Jahren glücklicher Ehe und zwei Kindern von ihrem Mann verlassen und durch die Tochter des Königs Kreon ersetzt wurde und sich von da an nicht mehr unsichtbar verhielt, wie es sich für alle Frauen in Griechenland gehörte, sondern ihren Gefühlen folgte und grausame Rache übte: Medea.
Diese Vorgeschichte erzählt uns in Euripides’ Tragödie aus dem Jahr 431 v. Chr. die Amme. Regisseurin Barbara Frey überrascht hier mit einem effektvollen Einstieg in ihre Inszenierung des antiken Stückes, auf dessen Aktualität sie hinweist.
Mit dem Monolog der Amme (Iris Erdmann), welcher wunderschön aus der deutschen Übersetzung von Hubert Ortkemper beibehalten wurde, und dem Dazustossen des Erziehers (Gabor Biedermann) wird auch dem uninformierten Zuschauer die Vorgeschichte dargelegt.
Dabei ist das spätere Bühnenbild nur konturenweise im Dunkel zu erkennen. Grelles Licht erhellt nach Vollendung des letzten Satzes die Bühne, zwingt das Publikum sich erst daran zu gewöhnen, um dann im puppenhausartigen Kabinett, das durch das karg möblierte „Schachtelinnere“ sehr an eine Asylantenwohnung erinnert, die schwarze Medea (Nina Hoss) erblicken zu lassen. Diese besonders bemerkenswerte Kulisse ist der „Spannungskick“ pur. Medeas raue, raumfüllende Stimme durchbricht die Stille. Sie klagt um das Leid, das ihr angetan wird. Der Kubus, in dem sie sich bewegt, wirkt durch die Fluchtpunktperspektive sehr beengend. Eine Korintherin (Ursula Doll), stellvertretend für den Chor, tritt auf die Bühne - schafft es aber schauspielerisch und stimmmässig nicht, das zu repräsentieren, was sie sollte. Die hier eher schwache Besetzung wird aber durch Kreons Auftritt wieder austariert. Nach einem Wortgefecht zwischen Medea und Kreon (Markus Scheumann), bei dem Medea flehend einen zusätzlichen Tag bis zu ihrer Verbannung erlangt, wird die kleine Wohnung zum Brutkasten der Rachepläne Medeas.
Das Licht fällt aus und geht in Sekundenschnelle wieder an. Den Zuschauern werden „Ohs“ und „Ahs“ entlockt. Ein Mann, schlecht gekleidet, eher wie ein knallbunter Bubi, steht plötzlich in der völlig isolierten Box neben Medea: Jason.
Es folgt ein Streit zwischen Medea und Jason (Michael Neuenschwander), der sich zu rechtfertigen versucht, am Ende aber nur aus lauter Dummheit die Zuschauer zum Lachen bringt.
Ein erneutes Ein- und Ausschalten der Bühnenbeleuchtung lässt Jason verschwinden, dafür erscheinen die Köpfe der Korintherin und der Amme durch die Wand. Die Wände haben Ohren, kann man hier wortwörtlich sagen, denn die beiden lauschen Medeas blutrünstigem Plan, Glauke und ihren Vater Kreon umzubringen und dann nach Athen zu fliehen, denn Ägeus (Siggi Schwientek) verspricht ihr dort Asyl. Im von Schwientek witzig gestalteten Dialog mit Medea zeigt sich diese als verführerische, manipulative femme fatale.
Im folgenden Monolog der Medea, in welchem sie realisiert, dass ihr Plan die Ermordung ihrer Söhne fordert, überwältigt die Videoinstallation, die bisher nur den wechselhaften Himmel Korinths zeigte, indem sie furchterregende Figuren erscheinen lässt, die Medea, wie ihr Gewissen, quälen.
Medeas Aufschrei, Dunkelheit, helles Licht, Schreie aus dem Publikum – erneut steht Jason im Raum.
Ein weiterer verbaler Austausch der beiden, gefolgt von einer Sexszene erschüttert den Saal. Das nicht krampfhaft modernisierte, sondern sich an der Stimmung des Originals anlehnende Stück verliert hier leider jeglichen Charme und Spannung. Das Pläneschmieden, das prägnante Wahnsinnigwerden der Medea, die ganze Tragik verflüchtigen sich durch das unnötige Hinzufügen dieser Sexszene. Jedoch symbolisiert sie das Aufflackern von einstmals gelebter Leidenschaft und den Wunsch des „Einmal-Noch“. Denn Medea liebt Jason noch und hasst ihn zugleich. Was Barbara Frey möglicherweise hiermit verstärken wollte, ist die Dummheit Jasons und die grenzenlose Macht Medeas.
Das nächste Bild, eingeführt von einem Licht- und Geräuschspiel eines Fahrrades, zeigt den Boten (Matthias Bundschuh), der die Vollbringung der Rachetat Medeas bestätigt. Eine wundervolle Rede, die von Bundschuh sanft und klar vorgetragen wird, und welcher es, dank den vielen Sprechpausen, an Spannung nicht mangelt. Beim letzten Satz: „Alles Leben auf der Erde ist Schatten.“, steht Medea im Hintergrund, ihr Schatten einer giftgefüllten Amphore ähnlich.
Ein letztes Mal sieht man Medea im Hause, wie Euripides es sich vorgestellt hat, und durch die Wand die Köpfe und die Hände der Kinder. Sie sehen abgehackt aus, und die Wand wird zur Guillotine, was eine subtile Symbolisierung des Kindermordes ist.
Das Ende: dunkel, betäubend, bedrückend. Die Emotionsentwicklung der Medea im Hexenkostüm ist spürbar. Die femme fatale spricht ein letztes Mal zum gebrochenen Jason. Sie spricht, durch ihre Tat gelähmt, nur noch leise und ekelerfüllt. Zum Schluss ein kalter, hasserfüllter Blick...
Ein verdientes Lob an Bühnenbild, Licht, Schauspieler und natürlich an Barbara Frey, welche die heikle Thematik eines 2500 Jahre alten Stückes einfallsreich und sehr homogen in die Gegenwart bringen konnte. Ganz in Euripides’ Sinn.
Kritik Michelle Ferru
Hohe Promenade, 4. KlasseErstellt von: Michelle Ferru am 20.04.2011 21:25 Kategorie:Theater -
Tanzküche Schulhaus Dorf Wil/ZH 6. Klasse
Hallo Tanzküche
Die Tanzküche war super! Das Essen war lecker und auch das tanzen hat spass gemacht. Nur fand ich es ein bisschen lang, am schlus war doch sehr kabut.Vielleicht sollte man beim Kochen ein bisschen mehr selber Sachen erfinden dürfen.Beim tanzen fand ich es toll, dass wir selber Figuren erfinden konnten.Ich würde gerne wieder einmal in die Tanzküche kommen.
Liebe Grüsse RonjaErstellt von: Ronja Stampa am 19.04.2011 16:34 Kategorie:Tanz -
Titus-Monolog
Ich fand das Stück lustig und interessant. Der Mann hat die
Geräusche super nach gemacht,ganz wie echt .
Das fand ich super...
Der Mann sollte aber das mittlere Stück noch etwas klarer spielen.
Das Gespräch mit der Röhre war unklar.
Ich finde,wenn mehrere Personen mitspielen wird es klarer.
Das mit Tina , war eine gute Idee :D
Das gesamte Stück fand ich super toll...xDm !!!!!!!!!!!!!!!!Erstellt von: Anqi Zhou am 13.04.2011 20:48 Kategorie:Theater -
Geri
Das Theater hat mich im positiven Sinne sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass man in einem Theater so viel lachen kann. Die Witze haben mir sehr zugesprochen und die Geschichte hat mich berührt.
Das Theater wurde von sehr aktuellen Ereignissen und Tatsachen aufgebaut, so dass auch die jungen Leute dranbleiben und zuhören.
Die Bühnen waren etwas eintönig, da die ganze Geschichte nur zwei Schauplätze hatte. Dennoch finde ich, haben es die Schauspieler geschafft, auf der Bühne und im Publikum die gewünschte Stimmung zu erzeugen.
„Geri“ zeigt die Alltagssituationen unserer Zeit, mit den positiven, wie auch den negativen Seiten daran. Sehr amüsant!Erstellt von: Larissa Atz am 13.04.2011 11:23 Kategorie:Theater -
Titus
ich fand das theater sehr lustig,dort wo titus ist ins
schwimmbad gegangen.Und wo er mit Tina gesprochen hat.
Mir hat nich gefallen wo Titus die Hohren geputzt hat.Auch noch
die Nase geputzt hat.Ich fande schade wo titus Selbstgespräch
machte.Sonst fand ich das Theater sehr lusti,spannend.
Liebe Grüsse von Laura.Erstellt von: Laura Rapolla am 12.04.2011 19:37 Kategorie:Theater -
Titus
Ich fand das Theater echt gut!
Obwohl das Theater nur mit einem Schauspieler gespielt wird ist es sehr
abwechslungsreich und spannend. Man merkte das sich der Schauspieler
sehr Mühe gab. Er brang die Gefühle von Titus sehr gut an die Zuschauer heran.
Was mich auch erfreute war, dass dieses Theater den jungen helfen und sie ermutigen soll, ich denke das es das auch tut.Erstellt von: Tobia Roth am 10.04.2011 17:30 Kategorie:Theater -
Schwarzer Peter
Das Theater war eig. nicht so schlecht ein paar stellen waren lustig als die kleine Trommel trommelte sprang die 1. reihe auf weil ich und weitere einen Schock bekammen hahaha und die Roboter waren eig auch profesionell da dass ja lange gebraucht hat bis das alles Funktioniert bis die soo Perfekte Geräusche herstellen.
B/C 1
Schulhaus :Oberstufenschulhaus Spitz Kloten
T.Graf & N. MiodragovicErstellt von: Hüppi Denise am 09.04.2011 10:30 Kategorie:Theater -
Geri
Mir hat das Stück an sich gut gefallen. Es verkörpert den Zeitgeist der High-Society Zürichs und zeigt klar deren schnelle Vergänglichkeit auf. Zudem wird ein tragisches aber immer aktuelles Thema, lustig veranschaulicht, der Zwang des stetigen "Dabei- und Besserseins".
Erstellt von: Sprenger Sven am 06.04.2011 23:26 Kategorie:Theater -
Theater Titus
Titus-Kritik
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Ich fand Titus sehr sehr witzig vor allem als er mit Tina schwimmen war und wo er sagte das er der glücklichste Mensch der Welt wäre wenn gerade ein Fisch vom Himmel fällt. Ich finde eigentlich wenn man nur ein Monolog führt ist es besser als wenn man zu zweit oder zu dritt auf der Bühne steht. Ich fand es auch sehr witzig als Titus zu der sehr religiösen Mutter von Tina geht und sagte das ein ein Loch in Regenrohr besser als ein Regenrohr in ihrem Loch zu haben....Und als er von seiner Geburt erzählte und am Schluss seine Mutter zu einer Heldin macht.
Aber wenn man nicht so ein Fan von einem Monolog Theater ist wird es eher denn Zuschauer nicht gefallen. Am Anfang war ich auch nicht ein Fan von einem Monolog Theater aber als ich Titus sah überlegte ich es mir anders. Der Schauspieler war auch ein super cooler Typ der die Zuschauer unterhält.
Und das Lieblings Schwein von seinem Vater heisst ja auch Titus.
Aber ich fande es such schade als er vom Schulhaus springen wollte und am
Ende denkt „Das Leben ist viel zu schön, um zu springen.”Erstellt von: Sarujan Beemsing am 03.04.2011 10:51 Kategorie:Theater -
Lesung Uschi Falke
Die Gruselgeschichte hat uns nicht nur wegen dem Inhalt, sondern auch durch die Erzählweise einen Schauer über den Rücken gejagt. Mit grossen Kulleraugen und krächzender Stimme erschreckte uns Uschi Falke als Hexe, dann überzeugte sie wieder als eingeschüchteter kleiner Junge mit piepsender Stimme und auch als neutraler Erzähler konnte sie uns alle fesseln. Ihre Rätsel zu lösen wurde für die ganze Klasse zur herausfordernden Wettkampfsituation, bei der viele lustige Neuversionen der Geschichte entstanden.
Mehr ......Als krönenden Abschluss des Schauderns produzierten wir dann auch noch alle zusammen gruslige Zisch - und Plätschergeräusche. Alles in allem ist das ergatterte Autogramm auf jeden Fall etwas wert.
Erstellt von: Hänni Olivia am 01.04.2011 13:07 Kategorie:Literatur


