Liebe SchülerInnen, liebe LehrerInnen und andere Kulturinteressierte, hier könnt Ihr uns die Meinung sagen. Wie habt Ihr den Film, den Kunstworkshop, das Theater, die Lesung, den Tanz oder das Konzert erlebt?
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Tanz Kategorie
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Tanzprojekt ECHT STARK
Die Kinder haben zwei coole Tänze gelernt und beim Warm-up und den Vorübungen sehr viel Körperbewusstsein erfahren können. Es hat den Kindern Spass gemacht, ihren Agententanz der Parallelklasse vorzutanzen, was für einige auch Mut brauchte. Die Tanzlehrerinnen haben genial rhythmisiert und die grosse Schülergruppe sehr gut koordiniert. Das wertschätzende Feedback hatte einen grossen Stellenwert :-). Das Projekt ist für Kinder Ende 3.Klasse SEHR zu empfehlen.
Erstellt von: Wüthrich Verena am 05.06.2013 15:22 Kategorie:Tanz -
Romeo und Julia
Zuerst hatten wir einen Workshop und eine Einführung ins Ballett.
Das Ballett selber fand ich sehr gut. Es hatte sehr gute Szenen.
Die Musik fand ich sehr gut. Sie spielten immer so, dass man wusste ob jetz jemand böse oder fröhlich war.
Im ganzen fand ich es sehr toll.Erstellt von: Vassilis am 30.10.2012 17:43 Kategorie:Tanz -
Ballet Romeo und Julia
Es war sehr schön. Mir hat das Ballett sehr gefallen, persönlich gefiel mir, wie die Julia (von der 2. Besetzung) die Rolle interpretiert hat. Ich fand es eine gute Idee, dass Romeo am Schluss schreit. Aber ich hätte es besser gefunden, wenn wir das Ballett mit der ersten Besetzung gesehen hätten, weil wir auch schon die Probe mit dieser Besetzung gesehen haben.
Erstellt von: Inês Pacheco Lopes am 30.10.2012 17:23 Kategorie:Tanz -
Ballett Romeo und Julia: Probe und Führung durchs Opernhaus
Ich fand es sehr toll, dass man miterleben konnte was die Tänzer in einer Probe machen.
Die Führung durchs Opernhaus war auch sehr spannend. Ich war in der 6. Klasse auch mal im Opernhaus, aber ich finde dieses Mal konnte man viel mehr sehen.Erstellt von: Inês Pacheco Lopes am 30.10.2012 17:11 Kategorie:Tanz -
balletaufführung romeo&julia
Ich fand die aufführung schön, es war sehr gefühlvoll. Am besten gefiel mir die szene am anfang wo alle tänzer versteinert auf der bühne standen. :D
Schade fand ich, dass nicht gesprochen wurde, aber das geht ja auch schlecht bei balletaufführungen. Ich habe gemerkt, dass das ballet nicht "so ein einfacher bubitanz" ist wie ich frühe gemeint habe, sondern dass viel übung und disziplin dahinter steckt.Erstellt von: Céline Kuchen am 30.10.2012 16:52 Kategorie:Tanz -
Die Kopfstandinsel
Es war gar nicht so einfach alles kopfständisch zu machen. Aber mit der Zeit kommt man rein. Verwundert hat mich allerdings, dass der Eishockeyspieler Laub mit Benzin angezündet hat. Besonders gefallen hat mir auch die Idee, nach Australien runter zu graben. Nicht nur mir hat es bei Euch gefallen, sondern der ganzen Klasse!
Erstellt von: Julian am 25.06.2012 18:22 Kategorie:Tanz -
Ein Sommernachtstraum
Es sollte meine erste Balletvorführung sein, bei der ich Zuschauer sein würde, als im Opernhaus Zürich die Lichter erloschen und das Orchester zu spielen begann.
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Mich erstaunte die auffallend moderne Bühne im Vergleich zum Opernhaus. Die Musik gefiel mir, der Tanz anfangs auch. Allerdings wartete ich ständig auf ein wenig mehr Action, eine besondere Handlung. Die Tanzbewegungen der sehr dünnen Tänzerinnen und der muskulösen Tänzer waren zwar schön anzusehen, sie wiederholten sich aber immer wieder und schon bald verwandelte sich mein Interesse, mit dem ich gekommen war, in Langeweile....
Nicht, dass es mir im Grossen und Ganzen nicht gefallen hätte, im Gegenteil, die neue Erfahrung und die Aufführung werde ich nicht sobald vergessen. Nur war es für mich zu wenig spektakülar und auch zu lang.
Ich glaube aber, für uns Jugendliche ist das ganz normal. Wenn ich dann Erwachsen bin, kann ich mir gut vorstellen hin und wieder ins Ballet zu gehen.Erstellt von: Maywa am 24.03.2012 11:54 Kategorie:Tanz -
Ein Sommernachtstraum
Das Ballett hat mir sehr gut gefallen! Vor allem das Bühnenbild und die Kulissen waren wunderschön! Das einzige was mich etwas gestört hat, war dass die Hauptfigur sehr sehr dünn war. Man konnte jeden Knochen sehen wobei ich mich dann nicht mehr voll und ganz auf das Ballett konzentrieren konnte. Trotzdem war es unglaublich schön!!! :-)
Erstellt von: Tanja F. am 07.03.2012 13:33 Kategorie:Tanz -
Ballett Ein Sommernachtstraum
Ich war das 1. Mal im Opernhaus Zürich und auch zum ersten Mal in einem Ballett. Auch wenn es Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig war, fand ich es schlussendlich sehr schön.
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Dadurch, da wir zuvor auch über die Handlung der Geschichte informiert worden sind, war es gut verständlich und man konnte die Geschichte auch nachvollziehen....Zusammen mit der Musik und den lustigen Elementen der Handwerker war es ein spannendes, besonderes und schönes Erlebnis.
Deshalb habe ich auch vor, wiedermal ein Ballett anschauen zu gehen.
Der Anlass war sehr gut organisiert, und unsere Führung durchs Opernhaus spannend und auch teilweise verblüffend.
Vielen Dank, Tanja :DErstellt von: Kim Steiner am 04.03.2012 15:49 Kategorie:Tanz -
echt stark bei uns als workshop im schulhaus
liebe christine, auf diesem weg möchten wir dir nochmals ganz herzlich für dein grosses engagement während unseres workshops hier in niederhasli danken. alle meine schüler haben nachher gesagt, dass sie grossen spass hatten - auch ein bisschen muskelkater - und sofort wieder bei einem solchen workshop mitmachen möchten. am freitag werden wir das thema nochmals aufnehmen und dank deiner geschenkten cd den tanz nochmals bearbeiten.
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nachher lasse ich dann die kids eigene solche tanzgeschichten erfinden. die anleitung, wie sie so etwas machen müssen, haben sie ja jetzt.
lg giovanni schärer, lehrer 6....klasse rossacker in niederhasli
Erstellt von: giovanni schärer am 29.11.2011 22:28 Kategorie:Tanz -
?
die akrobaten waren ssssssssssssoooooooooooooooooooo gut!
ich glaube sie waren albaner! sie waren echt gut
aber einer mit loken blutete ein bischen am auge. und die frauen mit dem dopel kedli. oder als sie an der stele kedlis gemacht haben. oder als die einte frau angefangen hatt zu singen das war der hamer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!! soh ne coole aufürung hab ich noch nie gesehen!!! liebe grüsse amra hodzic.
ps: das war ssssssssssssssssssooooooooooooooooooooooo ccol!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Erstellt von: amra hodzic am 10.11.2011 12:59 Kategorie:Tanz -
Der Nussknacker
Das Ballett „Der Nussknacker“ hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur wie sie getanzt haben, sondern auch all die wunderschönen Kostüme und Bühnenbilder. Es war sehr spannend und man hat den Tänzern auch die Situation abgenommen und es wirkte nichts gespielt. Denn sie tanzten nicht nur sondern haben ihre Gefühle schauspielerisch, ohne Worte/Gesang verkörpert. Es wurde sehr spielerisch umgesetzt und so wurde es auch für Kinder ein spannendes und teilweise lustiges Ballett. Es tanzten auch Kinder mit, was ich sehr süss fand. Ein super Ballett!
Erstellt von: Tanja F. am 07.11.2011 13:16 Kategorie:Tanz -
"Sueur des Ombres", Andréya Ouamba, Theaterspektakel 2011
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Helle Handflachen auf dunklem Parkett
Der Raum wird verdunkelt, das Publikum verstummt und wendet sich gespannt der Bühne zu, doch dort regt sich noch nichts. Man wartet gespannt auf die Tänzer, doch diese erscheinen nicht. Erst nach einem Moment der Ruhe, hört man ein Murmeln von verschiedenen Seiten. Die Zuschauer lauschen gespannt, denn sie wissen nicht, was auf sie zukommen wird. Der rätselhafte Titel „Sueur des Ombres“ der Produktion von Andréya Ouamba gibt kaum Hinweise. Allmählich werden die Stimmen lauter und klarer, man kann sie drei verschiedenen Leuten zuordnen und jetzt beginnt sich auch das Auge an die Dunkelheit zu gewöhnen. Schwach erkennt man drei Silhouetten, welche sich gegen die äusseren Begrenzungen, ein helles Viereck, der Bühne richten. Langsam, langsam lösen sich auch die ihnen gegenüberstehenden Gesprächspartner aus der Dunkelheit heraus. Bei genauerem Zuhören bemerkt man, dass die Sprechenden einen Monolog führen, welcher sich aber an ihr Gegenüber wendet. Die drei Paare werden durch beleuchtete, auf dem Boden liegende Holzstäbe getrennt. Diese Grenze schränkt die Tanzfläche ein und somit trennt sie auch die Tänzer strikt vom Publikum. „Grenzen“ ist ein gutes Stichwort, denn in dieser Choreographie vom Andréya Ouamba spielen Grenzen eine bedeutende Rolle. In einigen Szenen werden diese Holzstäbe als Requisiten auf der Bühne verwendet, in anderen wiederum als Raumbegrenzungen eingesetzt. Grenzen haben die Aufgabe, Menschen und Territorien voneinander zu trennen. Dies wird in der Szene, in welcher die Darsteller einen ihrer Kumpane durch ein, mit den Stäben geformtes Dreieck, eingrenzen, sehr schön repräsentiert. Die gefangene Tänzerin schreit vergebens um Hilfe -auf diese Weise würde ich ihren schmerzverzerrten Gesichtsausdruck deuten-, doch die andern erbarmen sich ihrer lange nicht. Als das Dreieck dann aufgelöst wird und nur die vordere Begrenzung liegen bleibt, traut sie sich nicht, diese Linie zu übertreten und sich somit zu befreien. Ja, es scheint sogar, als würde sie nicht einmal bemerken, dass sie frei ist, so gravierende Spuren hat die Gefangenschaft bei ihr hinterlassen. Diese Holzlatten mutieren anschliessend zu Waffen, mit welchen gegenseitig aufeinander eingeschlagen wird....Der bedrohliche Klang von Holz auf Holz assoziiert kriegerische Auseinandersetzung.
Im Text, welcher uns vor der Aufführung ausgeteilt worden war und die gesprochenen Passagen des Stückes beinhaltet, wird das Übertreten von Grenzen angesprochen. „Du hast meinen Boden betreten. Du hast gesehen, dass dort Sachen stehen und hast die Frechheit besessen, sie einzusammeln und deine dort hinzustellen.“ Mit dem Hintergrundwissen, dass die Tänzer alle aus verschiedenen Ländern Afrikas stammen und dass Ouamba sich mit den Konflikten in seinem Heimatskontinent auseinandersetzen möchte, versteht man einen solchen Textausschnitt viel besser. Die Tänzer sprechen jedoch in verschiedenen afrikanischen Sprachen, welche sie untereinander nicht verstehen, geschweige denn das Publikum. Der Konflikt setzt sich im Stück jetzt nicht mehr verbal, sondern körperlich fort, denn eine der Tänzerinnen wird von ihrem Partner gegen die Mitte der Bühne gestossen. Sie fällt, landet mit lautem Gepolter flach auf dem Boden, doch sie steht wieder auf und nähert sich ihrem Peiniger erneut an. Dieser Vorgang wiederholt sich immer wieder. Als Zuschauer beginnt man mitzuleiden.
In der nächsten Szene zeigen sich alle Tänzer auf der Bühne, von schwachem Licht angestrahlt. Dem Publikum bleibt Zeit, sich auf ihr Äusseres zu achten. Auffällig ist, dass dieses Team nicht unterschiedlicher aussehen könnte. Der eine gross, der andere klein, die eine sehr feminin, die andere gar nicht. Man sieht ihnen die verschiedene Herkunft an. Nur ihre Hautfarbe verbindet sie. Sie sind alle uneinheitlich gekleidet, nicht allzu elegant, eigentlich völlig normal. Bei der Inszenierung hat Ouamba eine vollständige Reduktion des Bühnenbildes vorgenommen, denn die Bühne ist leer. Auch die Wände sind nicht geschmückt, nur schwarz gestrichen, gleich wie der Holzboden. Musik von Murcof wird in dieser Aufführung als Untermalung des Tanzes nur sehr gezielt und sporadisch eingesetzt. Die Musik verändert sich im Laufe des Abends immer wieder. Sie ist auf die Choreographie abgestimmt und verleiht Schwung. Elektronische Klänge und harte Beats, welche teilweise an einen Alien Film erinnern, rufen erstaunte Gesichter bei den Zuschauern hervor, die sich unter afrikanischem Tanz eine laute, mit Trommeln und Gesang begleitete, virtuose Aufführung vorstellen. Virtuos ist diese Choreographie auf jeden Fall, doch sie ist sehr abstrakt und beinhaltet keine Elemente des traditionellen Tanzes. Das
Licht verändert sich langsam, kaum merklich, es spielt jedoch auch keine allzu wichtige Rolle, Zum Teil spielen sich mehrere verschiedene Handlungen parallel ab und der Zuschauer muss sich entscheiden, wo er hinschaut.
„Sueur des Ombres“, auf Deutsch „Der Schweiss der Schatten“ ist ein schöner Titel für dieses Stück, denn der Schatten ist die Erinnerung an die Vergangenheit, und der Schweiss ist derjenige, welcher von Angst hervorgerufen wurde. Während der Vorstellung erhält man oft das Gefühl, der Tanz sei eine Verarbeitung der Vergangenheit, sie tanzen nicht nur für uns, sondern auch für sich.
Ich bin der Meinung, dass diese Aufführung wirklich sehr überraschend, tänzerisch sehr gut und beeindruckend ist. Die Nachricht, die einem übermittelt wird, ist relativ schwierig zu entschlüsseln, regt jedoch sehr zum Denken an.
Wenn jemand jetzt sagen würde, dass die Aufführung zu lang ist, widerspreche ich, wenn er jedoch der Meinung ist, dass die einzelnen Elemente zu ausgedehnt sind, müsste man ihm wohl recht geben.
Trotzdem, ein Ausflug in die Werft lohnt sich sicher für Leute, die zeitgenössischen, abstrakten Tanz mögen.
Schulhaus: Kantonsschule Hohe Promenade
11. SchuljahrErstellt von: Mira Sbarbati am 04.11.2011 16:36 Kategorie:Tanz -
Chouf Ouchouf schau, aber schau genau
Ich fand den tanz ziemich cool und aufregend zur gleichen zeit. Ich war ziemlich erstaund wie schnell und kreatiev sie die menschen tührme gebaut haben. Alles war toll und lustig, aber etwas hat das ganze viel interresanter gemacht, nähmlich das sie nicht geredet haben.Vieleicht ein oder zwei setze, aber sonst nicht, und das war auch gut so, denn man konnte nicht einfach nur zuhören, sondern man musste sich ganz gut auf das Threatralische konzentrieren. Ich hätte es lieber gehabt wen sie weniger gesungen hätten.
Mehr ......Die Idee mit den lachenden Mann war ziemlich gut, denn das lachen war ansteckend.
Erstellt von: Stephany am 27.10.2011 19:05 Kategorie:Tanz -
Chouf Ouchouf
Ich fand den Tanz sehr bewundernswert, weil sie so atemberaubende Kunstücke machten.Dass mit den wandernen Kasten fand ich eine gute und lustige Idee. Aber es gab auch noch viele andere gute und lustige Sachen.
Ich würde das einer anderen Klasse weiter empfehlen!!!
Ich ging nochmals an diese Aufführung!Erstellt von: Rahel am 27.10.2011 18:13 Kategorie:Tanz -
Guilherme Botelho & Alias - Sideways Rain
Evolution einmal anders
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Das Licht geht aus und das Gemurmel ebbt ab. Auf der Bühne gehen die Scheinwerfer an und strahlen ein schwaches grünes Lied auf die Bühne. Aus den Boxen ertönen leise langsame Geräusche ohne Rhythmus. Beim Einsetzten des Beats beginnen Menschen - zumindest was ihr Aussehen betrifft - auf der Bühne herumzukriechen und zu krabbeln. Ihr Gang ähnelt Spinnen oder ähnlichen Kriechtieren. Minutenlang geht das so. Auf drei Bahnen verteilt "tanzt" die Alias-Gruppe, ohne erkennbares Muster und ohne Rhythmus, von Vorhang zu Vorhang. Der Versuch zu zählen, wie viele Tänzerinnen und Tänzer beteiligt sind, schlägt mehrmals fehl. Man erkennt zwar einzelne Tänzer und Tänzerinnen wieder, jedoch bleibt es bei ein paar wenigen. Nach einer gefühlten Ewigkeit wird die Musik lauter und energischer und das Muster verändert sich. Nun vermischt die Alias-Gruppe ihre Muster und nach einer Zeit beginnt plötzlich ein junger Tänzer zu gehen. Mit leerem Blick läuft er seine Bahn ab, stur nach vorne blickend, jedoch ohne erkennbare Emotionen. Nun werden die Bewegungsabläufe immer gewagter; von einer simplen Vorwärtsrolle, über eine Rückwärtsrolle kommen dann schliesslich noch Umdrehungen mit verschiedenen Arten von "Verrenkungen" dazu. Die Tänzerinnen und Tänzer werden nun immer mehr gefordert, was man auch daran erkennt, dass sie mehrmals die Kleidung wechseln. Nach ungefähr 40 oder 45 Minuten unterbricht plötzlich ein Tänzer die bisherigen, emotionslosen und starren, Muster und blickt ins Publikum, wobei er niemanden direkt anschaut. Die anderen Mitglieder von Alias ziehen, ohne ihn zu beachten, ihre Sache, wie bisher auch, stur durch. Der Tänzer beginnt Tänzerinnen - und zwar ausschliesslich Tänzerinnen - am Arm zu halten und versucht sie zu sich zu ziehen. Die Tänzerinnen drehen sich jedoch ab und machen ihr Muster weiter. Der Tänzer, welcher teils auch nur herum steht, macht eine verwirrten und orientierungslosen Eindruck. Obwohl er auf der mittleren Bahn steht, tanzen die anderen , ohne Rücksicht auf ihn, auf allen drei Bahnen weiter. Jedoch unterbrechen sie ihre Muster immer dann, wenn der Tänzer in der Mitte eine Frau am Arm packt. Der Rest vollführt dann die gleiche Gestik wie die Tänzerin, welche er gerade am Arm hält. Teilweise hält er einige Tänzerinnen auch länger fest, jedoch nicht lange. Als er das erste Mal eine Tänzerin festhält, ändert sich die Musik von Murcof (Fernando Corona) und es ertönt ein weltweit sehr bekanntes Lied: "Sway with me" von Dean Martin. Den oben beschriebenen "Tanz" vollführt er, während "Sway with me" ertönt. Als das Lied zu Ende ist, steigt auch er wieder in die altbekannten Muster ein. Diese Muster ziehen sie auch weiter für die nächsten fünf bis zehn Minuten. Dann beginnen sie plötzlich Fäden bzw. Schnüre von links nach rechts zu ziehen. Dies machen sie wieder für eine Zeit und plötzlich realisiert der Zuschauer, dass die gesamte Tanzkompanie die Fäden nackt zieht. Als die Schnüre dann genug sind, machen sie Teile der alten Muster wieder - nur neu: nackt. Nach einer guten Stunde ist das "Spektakel" dann zu Ende....Die Tänzerinnen und Tänzer der Alias-Kompanie bekommen - nun wieder angezogen - ihren wohl verdienten Applaus.
Wenn man das Stück zusammenfasst, kann man von der Evolution reden. Am Anfang besiedelten Amphibien und Reptilien die Erde, bis sich schliesslich der Mensch entwickelte. Ebenso kann man vom Leben des Menschen reden, da die Szene mit "Sway with me" eine Art Liebesleben ausdrückte. Über das ganze Stück gesehen, gab es weder einen Höhepunkt noch irgendwelche Stars unter den Tänzern. Obwohl eine Berührung normalerweise völlig normal ist, stach die Szene mit den Berührungen am Arm extrem heraus. Dies liegt möglicherweise daran, dass das restliche Stück völlig emotionslos war und der Zuschauer bzw. die Zuschauerin von den Berührungen so überwältigt war, da man mit einer Berührung am wenigsten gerechnet hätte. Ebenso herausstechend ist der Schluss, in dem alle nackt über die Bühne tanzen und Schnüre ziehen. Diese Schnüre könnte man mit Schicksalsfäden vergleichen.
Zu einer Musik ohne Rhythmus "tanzten" 8 Tänzer und 6 Tänzerinnen - am Schluss konnte man beim Applaus zählen -, über eine Stunde verteilt, teils waghalsig, teils simpel. Wie sie sich an ihr Tempo und den Fluss des Stückes halten konnten, bleibt ein Rätsel.
Das Stück im Gesamten betrachtet überrrascht den Zuschauer, da es keine klare Handlung hat. Dies erlaubt dem Zuschauer bzw. der Zuschauern, der/die mit einer "Theater-Erwartung" der Alias-Gruppe zuschaut. Jedoch kann man Gefallen am Stück finden, obwohl es - vor allem am Anfang - teils zu monoton ist. Ebenso ist das gesamte Stück abstrakt. Dies sieht man am Anfang am besten, da dort die Musik und die Choreographie - welche von Guilherme Botelho meisterlich gemacht wurde - am abstraktesten sind. Möglicherweise liegt dies daran, dass wir in der heutigen Welt leben und für uns Szenen wie bsp.weise "Sway with me" eher an der Tagesordnung liegen, als der Beginn der Evolution vor Millionen von Jahren.
Um ein Fazit zu ziehen: Das Stück ist zwar nicht gewöhnlich, jedoch sehr spannend von der Umsetzung her.
Jan-Hendrik Hoch, KS Hohe Promenade, Klasse 4b, Lehrerin Evelyn KlötiErstellt von: Jan-Hendrik Hoch am 15.09.2011 20:19 Kategorie:Tanz -
Guilherme Botelho & Alias - Sideways Rain
Evolution einmal anders
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Das Licht geht aus und das Gemurmel ebbt ab. Auf der Bühne gehen die Scheinwerfer an und strahlen ein schwaches grünes Lied auf die Bühne. Aus den Boxen ertönen leise langsame Geräusche ohne Rhythmus. Beim Einsetzten des Beats beginnen Menschen - zumindest was ihr Aussehen betrifft - auf der Bühne herumzukriechen und zu krabbeln. Ihr Gang ähnelt Spinnen oder ähnlichen Kriechtieren. Minutenlang geht das so. Auf drei Bahnen verteilt "tanzt" die Alias-Gruppe, ohne erkennbares Muster und ohne Rhythmus, von Vorhang zu Vorhang. Der Versuch zu zählen, wie viele Tänzerinnen und Tänzer beteiligt sind, schlägt mehrmals fehl. Man erkennt zwar einzelne Tänzer und Tänzerinnen wieder, jedoch bleibt es bei ein paar wenigen. Nach einer gefühlten Ewigkeit wird die Musik lauter und energischer und das Muster verändert sich. Nun vermischt die Alias-Gruppe ihre Muster und nach einer Zeit beginnt plötzlich ein junger Tänzer zu gehen. Mit leerem Blick läuft er seine Bahn ab, stur nach vorne blickend, jedoch ohne erkennbare Emotionen. Nun werden die Bewegungsabläufe immer gewagter; von einer simplen Vorwärtsrolle, über eine Rückwärtsrolle kommen dann schliesslich noch Umdrehungen mit verschiedenen Arten von "Verrenkungen" dazu. Die Tänzerinnen und Tänzer werden nun immer mehr gefordert, was man auch daran erkennt, dass sie mehrmals die Kleidung wechseln. Nach ungefähr 40 oder 45 Minuten unterbricht plötzlich ein Tänzer die bisherigen, emotionslosen und starren, Muster und blickt ins Publikum, wobei er niemanden direkt anschaut. Die anderen Mitglieder von Alias ziehen, ohne ihn zu beachten, ihre Sache, wie bisher auch, stur durch. Der Tänzer beginnt Tänzerinnen - und zwar ausschliesslich Tänzerinnen - am Arm zu halten und versucht sie zu sich zu ziehen. Die Tänzerinnen drehen sich jedoch ab und machen ihr Muster weiter. Der Tänzer, welcher teils auch nur herum steht, macht eine verwirrten und orientierungslosen Eindruck. Obwohl er auf der mittleren Bahn steht, tanzen die anderen , ohne Rücksicht auf ihn, auf allen drei Bahnen weiter. Jedoch unterbrechen sie ihre Muster immer dann, wenn der Tänzer in der Mitte eine Frau am Arm packt. Der Rest vollführt dann die gleiche Gestik wie die Tänzerin, welche er gerade am Arm hält. Teilweise hält er einige Tänzerinnen auch länger fest, jedoch nicht lange. Als er das erste Mal eine Tänzerin festhält, ändert sich die Musik von Murcof (Fernando Corona) und es ertönt ein weltweit sehr bekanntes Lied: "Sway with me" von Dean Martin. Den oben beschriebenen "Tanz" vollführt er, während "Sway with me" ertönt. Als das Lied zu Ende ist, steigt auch er wieder in die altbekannten Muster ein. Diese Muster ziehen sie auch weiter für die nächsten fünf bis zehn Minuten. Dann beginnen sie plötzlich Fäden bzw. Schnüre von links nach rechts zu ziehen. Dies machen sie wieder für eine Zeit und plötzlich realisiert der Zuschauer, dass die gesamte Tanzkompanie die Fäden nackt zieht. Als die Schnüre dann genug sind, machen sie Teile der alten Muster wieder - nur neu: nackt. Nach einer guten Stunde ist das "Spektakel" dann zu Ende....Die Tänzerinnen und Tänzer der Alias-Kompanie bekommen - nun wieder angezogen - ihren wohl verdienten Applaus.
Wenn man das Stück zusammenfasst, kann man von der Evolution reden. Am Anfang besiedelten Amphibien und Reptilien die Erde, bis sich schliesslich der Mensch entwickelte. Ebenso kann man vom Leben des Menschen reden, da die Szene mit "Sway with me" eine Art Liebesleben ausdrückte. Über das ganze Stück gesehen, gab es weder einen Höhepunkt noch irgendwelche Stars unter den Tänzern. Obwohl eine Berührung normalerweise völlig normal ist, stach die Szene mit den Berührungen am Arm extrem heraus. Dies liegt möglicherweise daran, dass das restliche Stück völlig emotionslos war und der Zuschauer bzw. die Zuschauerin von den Berührungen so überwältigt war, da man mit einer Berührung am wenigsten gerechnet hätte. Ebenso herausstechend ist der Schluss, in dem alle nackt über die Bühne tanzen und Schnüre ziehen. Diese Schnüre könnte man mit Schicksalsfäden vergleichen.
Zu einer Musik ohne Rhythmus "tanzten" 8 Tänzer und 6 Tänzerinnen - am Schluss konnte man beim Applaus zählen -, über eine Stunde verteilt, teils waghalsig, teils simpel. Wie sie sich an ihr Tempo und den Fluss des Stückes halten konnten, bleibt ein Rätsel.
Das Stück im Gesamten betrachtet überrrascht den Zuschauer, da es keine klare Handlung hat. Dies erlaubt dem Zuschauer bzw. der Zuschauern, der/die mit einer "Theater-Erwartung" der Alias-Gruppe zuschaut. Jedoch kann man Gefallen am Stück finden, obwohl es - vor allem am Anfang - teils zu monoton ist. Ebenso ist das gesamte Stück abstrakt. Dies sieht man am Anfang am besten, da dort die Musik und die Choreographie - welche von Guilherme Botelho meisterlich gemacht wurde - am abstraktesten sind. Möglicherweise liegt dies daran, dass wir in der heutigen Welt leben und für uns Szenen wie bsp.weise "Sway with me" eher an der Tagesordnung liegen, als der Beginn der Evolution vor Millionen von Jahren.
Um ein Fazit zu ziehen: Das Stück ist zwar nicht gewöhnlich, jedoch sehr spannend von der Umsetzung her.
Jan-Hendrik Hoch, KS Hohe Promenade, Klasse 4b, Lehrerin Evelyn KlötiErstellt von: Jan-Hendrik Hoch am 15.09.2011 20:19 Kategorie:Tanz -
Sideways Rain / Zürcher Theater Spektakel
RegenReigen
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Alles beginnt mit dem Nichts. So auch das Stück „Sideways Rain“ von Guilherme Botelho mit der Genfer Tanzcompagnie Alias , deren Hauschoreograph der Brasilianer seit zwanzig Jahren ist.
Plötzlich tauchen aus der absoluten Finsternis Tänzer auf, welche sich insektenhaft, suchend, aber doch auf klaren Bahnen von links nach rechts über die Bühne bewegen, begleitet von einem tiefen, dunklen Grollen. Die sphärischen Klänge verändern sich minimal, während die Bewegung in der Monotonie verharrt. Auf einmal gibt es einige, die sich doppelt so schnell über die Bühne bewegen, das Kriechen in ein kleinkindhaftes Krabbeln verwandeln, die Musik, immer lauter werdend, mündet in ein nicht mehr steigerbares, euphorisches Dröhnen, und da bewegt sich ein Tänzer in einer seitlich drehenden Bewegung über die Bühne. Was als Durchbruch der Monotonie scheint, entpuppt sich als neue Gleichförmigkeit, denn alle lassen sich von der neuen Bewegung anstecken....
So entwickelt sich das Stück über mannigfaltige Bewegungsabläufe, stetig von links nach rechts bewegend, vom Boden weg, hinauf bis zum aufrecht gehenden Menschen: die Evolution.
Diese spielt in diesem Stück die eine sehr zentrale Rolle, die andere besteht aus dem Gegensatz zwischen dem Sich-treiben-Lassen, dem Strom zu folgen und dem Mut, Widerstand zu leisten.
Eine Tänzerin und ein Tänzer tun genau dies und erheben sich vom Boden, als plötzlich das Stück „Sway“ aus den Klangwolken auftaucht. Sie stehen da, wie zwei Felsen in der Brandung, ohne jede Regung, während der Strom am Boden an ihnen vorbeizieht. Werden sie „tanzen“? Ganz leicht bewegen sie sich aufeinander zu – da dies der erste Blickkontakt ist, wird die Stelle gewaltig aufgeladen – bevor auch sie wieder vom Strom verschluckt werden.
Wenig später erhebt sich ein Tänzer aus der immer noch anhaltenden Bewegung von links nach rechts. Er versucht eine Person aus der Masse zu sich zu ziehen – die erste Berührung – und alle anderen auf der Bühne bewegen sich, wie um ihrem „Massenmitglied“ beizustehen, ebenfalls zu einem imaginären Partner hoch. Doch die Person und damit alle anderen entgleiten dem Kontaktsuchenden. Dieser wiederholt den Versuch mehrere Male erfolglos, bis auch er wieder im Bewegungsfluss versinkt.
Gegen Ende beschleunigt sich die Bewegung zu einem seitlichen Rennen, mit Blick in die Zuschauer und ausgestrecktem linken Arm. Wie an unsichtbaren Fäden bewegen sich die Tänzer nun schon das ganze Stück über in immer gleichen parallelen Bahnen und nun tauchen diese Fäden plötzlich wie aus dem Nichts auf. Mit der Zeit spannt sich ein scheinbar undurchdringbares Netz aus Fäden auf, welche jeder Tänzer bei jeder Bühnenüberquerung mit sich trägt.
Auf einmal scheinen die nackten Körper der Tanzenden durch das Netz. Ist dies eine Anspielung auf den Anfang der menschlichen Evolution oder auf das Paradies?
Das Licht wird schummriger und das Rennen wird auf einen Schlag wieder zum anfänglichen Kriechen, eine Reprise, die den Bogen um das Stück spannt.
Doch die zentrale Frage – Was treibt diesen Menschenstrom an? – bleibt ungeklärt. Gibt es überhaupt ein Ziel?
So wäre es auch eine Möglichkeit, die Bewegungen als Akkorde zu den elektronischen Tönen und einem undurchsichtigem System von Klangsphären auf zu fassen.
Ein System der Bewegungsabläufe oder des ganzen Stücks zu finden, ist bei einmaligem Betrachten unmöglich, zum Beispiel wird geschickt immer wieder auf „alt bewährte“ Muster zurückgegriffen. Nicht einmal das Zählen der Tanzenden ist möglich, sogar durch stetige Kleiderwechsel wird der Illusion der Masse nachgeholfen.
Die Musik des Komponisten Murcof (Fernando Corona) ergänzt das Gesamtkunstwerk stimmig. Auch er greift mehrmals auf das Anfangsmotiv zurück und variiert es. An gewissen Stellen wird die Musik fast unhörbar leise und unerwartet scheinen die tapsenden Geräusche der Tänzer auch zur Musik zu gehören.
Guilherme Botelho ist mit „Sideways Rain“ ein äusserst kraftvolles und fesselndes Stück gelungen. Wie ein Sog wirkt die immer gleiche Bewegungsrichtung, der den Zuschauer unweigerlich in seinen Bann zieht. Trotz der fehlenden Handlung, oder besser gesagt einer nicht offensichtlichen Handlung, wirkt das Stück keineswegs emotionslos. Durch ein subtiles Spiel der Assoziationen wird jeder Betrachter in eine eigene Fantasiewelt entführt.
Auch das „Handwerk“ stimmt. Sowohl die Choreographie von Guilherme Botelho, der sogar mit optischen Täuschungen umzugehen weiss, als auch die Leistung der Tänzer, welche die Bewegungsabläufe mit unglaublicher Präzision und Synchronität auf die Bühne brachten.
Die Begeisterung über das Stück zeigte sich auch im tosenden Applaus.
Morris Wolf, Kantonsschule Hohe Promenade, 4bErstellt von: Morris Wolf am 15.09.2011 16:41 Kategorie:Tanz -
Sideways Rain
Tanzen mit dem Strom des Lebens
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Es ist totenstill in der Werft. Plötzlich ertönt Musik. Dazu flammen einige Scheinwerfer auf. Ein Teil der Bühne wird in grünlich schimmerndes Licht getaucht. Dann geht es los. Wie kleine Kinder kriechen die Tänzer der Compagnie Alias aus dem Dunkel heraus ins grüne Licht. Doch bei genauerem Hinsehen wirken die Bewegungen überhaupt nicht kleinkindisch. Die Tänzer bewegen sich, als könnten sie ihre Glieder nicht richtig bewegen. Die Kriechbewegungen wirken grazil. Durch das grüne Licht noch verstärkt, wirken die Artisten wie Geckos.
Nach und nach wird das Licht heller, man ist jedoch von der unaufhörlichen Bewegung von links nach rechts schon so hypnotisiert, dass die Veränderung des Lichtes erst vom Publikum bemerkt wird, als die Bühne komplett in bunt, schimmerndes Licht getaucht ist. Auch die Musik, der Rhythmus ändert sich. Auch die Tänzer nehmen dies wahr und eine völlig neue Bewegung entsteht....
Auf allen Vieren, mit in die Höhe gestrecktem Unterkörper und sich um die eigene Achse drehend, bewegen sich die Artisten über die Bühne. Einige Tänzer bleiben fallen um, bleiben auf dem Boden liegen, drehen sich um die eigen Achse, stehen auf und verschwinden nach rechts.
Plötzlich gehen einige Tänzer stocksteif geradeaus. Starr, mit leblosen Augen, blicken sie einfach gerade aus. Das Stück wirkt wie die Evolution. Vom kriechenden Wesen bis hin zum aufrecht gehenden Menschen. Doch es geht nicht nur voran. Oftmals gibt es Rückschläge und es kriechen wieder einige. Aber es entstehen auch neue Bewegungen. Die Tänzer rollen seitwärts, schlagen Purzelbäume und einige rennen sogar.
Besonders, wenn die Tänzer rennen, wird deutlich, wie stark diese kontinuierliche Bewegung den Zuschauer hypnotisiert. Bleibt nämlich ein Artist stehen, scheint es, als würde er, auf einem Fliessband stehend, nach rechts gleiten.
Und wieder entsteht eine neue Bewegung. Die Tänzer bleiben kurz stehen, neigen sich nach vorne und, bevor sie umfallen, rennen sie wieder los. Nach und nach rennen die Artisten nur noch über die Bühne, als wäre diese schief.
Dann passiert etwas eigenartiges, etwas, das nicht in das bisherige Geschehen passt.
Zwei Artisten bleiben stehen. Die Zwei, Mann und Frau, blicken sich nur an. Im Hintergrund ertönt zuerst leise, dann immer deutlicher Musik, das Lied ´Sway´ erklingt. Obwohl es im Lied ständig heisst: ‚sway with me, dance with me‘ bewegen sich die Zwei nicht. Genau das Gegenteil passiert, sie gehen wieder im Strom unter.
Als wäre die Szene vorhin ein Signal gewesen, greifen die Tänzer sämtliche Bewegungen wieder auf.
Schon bald aber bleiben erneut zwei Artisten stehen.
Wie schon zuvor, sehen sich diese Artisten ebenfalls nur an. Doch dann berühren sie sich. Doch die Frau löst sich von dem Mann und geht weiter. Er bleibt alleine zurück und wie wenn er eine bestimmte Person suchen würde, zieht er vorübergehende Tänzer zu sich heran, blickt sie an dreht sie und lässt sie los. Die übrigen Tanzer machen die Bewegungen, wie von Zauberhänden geführt mit. Da stösst ein Tänzer in den stehenden Mann und als wären die Gedanken des Stehenden auf den anderen übergesprungen, tauschen sie die Rollen und der Mann, der bis anhin stand verschwindet. Da rennt eine Tänzerin mit ausgestrecktem Arm über die Bühne, als hätte der Mann auf der Bühne auf sie gewartet und nun rennt sie ihm nach. Doch kurz darauf rennen alle Tänzer genau gleich über die Bühne. Ein geschickt gestalteter Übergang zu wieder etwas völlig neuem.
Denn nach kurzer Zeit halten die Tänzer Fäden in der Hand. Es werden immer mehr Fäden über die Bühne gespannt. Noch etwas verändert sich. Die Tänzer sind plötzlich nackt und als gäbe es auf der Bühne eine Apokalypse, kriechen die Artisten wieder. Alles ist gleich wie zu Beginn. Das Licht und die Musik. Nach und nach werden es weniger Tänzer, bis schliesslich der letzte von ihnen über die Bühne kriecht.
Das Bild einer Evolution zieht sich durch das gesamte Stück hindurch. Was auf den ersten Blick langweilig, eintönig wirkt, wird zu einer komplexen, aber auch eigenwilligen ´Kurzfassung´ der gesamten Evolution, aber auch unseres eigenen Lebens.
Aufgrund des schummerigen Lichtes wirken die Tänzer alle gleich. Somit entsteht der Eindruck es wären Hunderte. Wenn man bedenkt das es sich nur um 15 Leute handelt, wird klar, welche Meisterleistung die Gie. Alias unter ihrem Choreographen Guilherme Botelho vollbringt.
Kantonsschule Hohe Promenade
Klasse 4b Dominik BraunErstellt von: Dominik Braun am 14.09.2011 20:50 Kategorie:Tanz -
Tanzküche Schulhaus Dorf Wil/ZH 6. Klasse
Hallo Tanzküche
Die Tanzküche war super! Das Essen war lecker und auch das tanzen hat spass gemacht. Nur fand ich es ein bisschen lang, am schlus war doch sehr kabut.Vielleicht sollte man beim Kochen ein bisschen mehr selber Sachen erfinden dürfen.Beim tanzen fand ich es toll, dass wir selber Figuren erfinden konnten.Ich würde gerne wieder einmal in die Tanzküche kommen.
Liebe Grüsse RonjaErstellt von: Ronja Stampa am 19.04.2011 16:34 Kategorie:Tanz -
Conceptual B-boyism Freitag, 18. März
Ich fand euch alle gut ! Es war mega cool, wie ihr den Salto gemacht habt. Ich fand es schön, dass wir mit euch tanzen durften. Ihr seid coole Jungs! Das Steppen war super. Ich kann auch gut tanzen.
Fandet ihr das Mädchen in der blauen Jacke auch gut ?
Liebe Grüsse von Janine aus der HPS Rümlang.Erstellt von: Janine am 28.03.2011 11:26 Kategorie:Tanz -
Stylize
Ich fand eigentlich alles sehr gut und beeindruckend. Der Workshop hat auch sehr viel spass gemacht und es war sehr gut in Schritten erklärt und wen man etwas nicht so gut konnte, wurde es nochmals schrittweise erklärt. Ich fände es sogar besser wenn der Workshop länger gehen würde, weil es hat sehr viel spass gemacht und es war sehr hilfreich. Ich finde dass der Stepptanz bei der Aufführung ein wenig zu lang ging, vielleicht wäre es besser wenn man anstatt so lange Stepptanz macht, dass man zum Schluss noch den Kreis macht und jeder kurz etwas macht.
Mehr ......Aber sonst fand ich eigentlich alles sehr gut. Ich fände es gut, wenn die Tänzer sich kurz vor der Aufführung vorstellen, wie sie heissen, wie alt sie sind usw. dass man sie wenigstens ein wenig kennt. ^^
Aber es war eigentlich alles sehr sehr gut und hammer. Hat spass gemacht..!! :DErstellt von: Edita Huric am 24.03.2011 15:10 Kategorie:Tanz


